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Kuchen & Gebäck

Weihnachtskekse zum Ausstechen

Ich backe erst seit ein paar Jahren Weihnachtskekse. Letztes Jahr wollte ich so wenig Aufwand wie möglich und habe deswegen einen Teig für vier verschiedene Plätzchen gemacht. Hier findest du mein Rezept und wie du einen Teig abwandeln kannst, so dass vier verschiedene Kekse entstehen. Dieses Jahr gab es endlich Weihnachtskekse zum Ausstechen. Bisher habe ich den Aufwand gescheut. Ehrlich gesagt wollte ich auch keine künstlichen Farben verwenden.

In letzter Zeit habe ich immer öfter natürliche Farben in den Läden gesehen. Deswegen wollte ich sie jetzt mal ausprobieren. Die Idee waren Weihnachtsmänner mit roten Mützen. Nach dem Kauf habe ich in der Anleitung zur Farbe gelesen, dass man sie gar nicht backen kann. Deswegen musste ich die Mützen mit Zuckerguss färben. Er wurde erst nach Stunden wirklich rot. Daher kam mir die Idee, selbst ein Farbpulver herzustellen. So haben wir dieses Jahr viele bunte Kekse mit selbstgemachter roter Farbe und dazugekauften natürlichen Farben.

Zutaten für ca. 15 Weihnachtsmänner:

  • 1 Ei
  • 150 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 200 g Dinkelmehl 1050 (Weizenmehl natürlich auch möglich) + etwas mehr zum Bemehlen
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Kokosraspel
  • 2 EL Puderzucker (für weiße Glasur) + 2 EL Puderzucker (rote Glasur)s
  • 2 EL gefriergetrocknete Himbeeren
  • 3 TL Wasser

Zubereitung:

  • Ofen auf 220 Grad vorheizen.
  • Ei, Butter, Zucker und Salz vermischen.
  • Mehl hineinkneten.
  • Den Teig halbieren und einen Teil ausrollen. Er sollte 4 bis 8 mm dick sein.  Ich habe 4 mm.
  • Am besten mit einem Blumenausstecher ca. 15 Kekse ausstechen. Ein runder Ausstecher ist natürlich auch gut.
Weihnachtskekse zum Ausstechen ausgerollt
  • Jetzt den zweiten Teil des Teigs zu einem Rechteck ausrollen und in Dreiecke, die Mützen, schneiden. Die kurze Seite des Dreiecks sollte ungefähr das Durchmesser der Blüte haben.
  • Etwas von der unteren Dreiecks mit der Blütenform abschneiden. Teigreste aufheben.
  • Jetzt den Kopf und die Mützen zusammensetzen. Ich habe etwas Rand vom Gesicht mit Wasser angefeuchtet und die Mütze vorsichtig draufgeklebt. Den Zipfel umknicken und auch etwas andrücken, damit der Teig an der Stelle nicht zu dick ist.
  • Jetzt die Augen mit einem Zahnstocher ausstechen. Es sollten Löcher sein und nicht einfach Vertiefungen, weil der Teig beim Backen etwas hochkommt und man wird die Augen nicht mehr sehen.
  • Den Mund kann man mit einem Teelöffel reindrücken oder reinschneiden.
  • Jetzt formen wir die Nase aus Teigresten. Die Stelle im Gesicht anfeuchten und eine kleine Teigkugel gut draufkleben.
  • Die Kekse ca. 5 Minuten bei 220 Grad backen. Achtung, alle Backöfen sind unterschiedlich. Je dicker der Teig, desto länger braucht er. Dann würde ich ihn lieber länger bei einer niedrigeren Temperatur backen.
  • Kekse abkühlen lassen.
  • Während die Kekse abkühlen, die Glasur anrühren. 2 EL Puderzucker mit 1 TL warmen Wasser vermischen. Wenn es noch zu dickflüssig ist, vorsichtig noch etwas Wasser hinzufügen.
  • Jetzt malen wir mithilfe eines Teelöffels den Bart weiß an und tauchen ihn gleich in Kokosraspel.
  • Wenn alle Weihnachtsmänner einen weißen Bart haben, färben wir die Mütze. Dafür 2 EL getrocknete Himbeeren mahlen. Es geht sowohl in einem elektrischen Zerkleinerer als auch mit einer Kaffee-/Pfeffermühle.
  • Die Himbeeren in die Reste der „Bartglasur“ hinzugeben. Dann noch 2 EL Puderzucker und 2 TL warmen Wasser zugeben und gut verrühren.
  • Die Mützen vorsichtig mit einem Teelöffel färben. Manche Weihnachtsmänner haben von uns eine rote Nase bekommen. Es war wohl sehr kalt unterwegs.
  • Kurz trocknen lassen.

Da wir noch die gekauften Farbpulver hatten, haben wir noch eine Portion Teig gemacht. Weihnachtskekse zum Ausstechen sind doch nicht so viel aufwendiger, wenn man sie nicht alleine dekoriert. Es waren zwei Bleche Kekse, die wir wild dekoriert haben. Zum Einsatz kam wieder Zuckerglasur aus 2 EL Puderzucker, 1-2 TL Wasser und zuerst kein Farbpulver für die Weihnachtbäume mit Schnee-Kokosflocken. Dann haben wir den Zuckerguss grün eingefärbt und die Tannen grün glasiert mit Schnee und roten Kugeln (gebrochenen getrockneten Himbeeren).

Nachdem diese Glasur aufgebraucht war, haben wir noch eine Portion aus 2 EL Puderzucker angerührt, das wir mit orangefarbenem Pulver gefärbt haben. Es wurde eher ein dunkles Gelb, aber auch schön. In manche Plätzchen haben wir Löcher reingemacht, so kann man sie als Baumschmuck nutzen. Letztes Jahr haben wir den Weihnachtsbaum mit selbstgebastelten Kugeln aus Papier und Keksen geschmückt. Die Weihnachtsmänner haben wir vergessen auf den Teller zu legen 🙈

Das besondere Weihnachtsgebäck

Bald beginnt die Weihnachtszeit und somit die Backzeit. Bäckst du immer die gleichen Kekse oder versuchst du auch mal besonderes Weihnachtsgebäck? Das Rezept habe ich seit mindestens zehn Jahren und habe es oft durchgelesen, aber erst jetzt komme ich zum Backen. Pfirsiche sind ein typisches Gebäck aus meiner Kindheit, wobei es in meiner Familie leider nicht gemacht wurde. Jetzt in der Weihnachtszeit kannst du die Pfirsiche aber auch wie Weihnachtsbaumkugel dekorieren. Die Menge reicht für 6 Pfirsiche.

Zutaten:

Teig:

  • 1 Ei
  • 80g Zucker
  • 100g Butter
  • 225g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Salz
  • Msp. Kurkuma

Originalfüllung:

  • Teigbrösel
  • 1 EL Kakao
  • 80g Zucker
  • 120g Schmand

Alternative (etwas süßer):

  • Teigbrösel
  • 1 TL Kakao
  • 115g gezuckerte Kondensmilch
  • 3 EL Joghurt

Zubereitung:

Das Ei mit dem Zucker leicht aufschlagen. Die restlichen Zutaten hinzufügen, zu einem elastischen Teig verkneten und 12 Kugeln formen. Damit sie ungefähr gleich sind, wiege ich sie ab. Bei 12 Stück muss je eine Kugel 40 Gramm wiegen. Bei 30 Gramm terbröseln sie beim Aushöhlen. Die Kugeln auf dem Blech etwas andrücken.

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Bei 180 Grad backen, bis die Halbkugeln gelb-braun werden. Es waren bei mir 15 Minuten. Auf dem Bild sehen sie etwas heller aus als sie waren.

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Wenn die Halbkugeln abgekühlt sind, werden sie sehr vorsichtig mit einem Teelöffel ausgehöhlt. Die Brösel mit Kakao, Kondensmilch und Joghurt vermischen, bis eine cremige Masse entsteht. Ich denke, man kann auch mehr Joghurt statt Kondensmilch hinzugeben. Die Hälften befüllen und zusammenkleben. Für die Originalfüllung Schmand mit Zucker aufschlagen und die restlichen Zutaten hinzufügen.

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Nach Originalrezept werden die Pfirsiche mit Eigelb bestrichen und in Zucker gewälzt.  Ich habe mich an einem anderen Rezept orientiert und sie mit Rote-Bete-Saft gefärbt. Das Bepinseln ist eine kleine Sauerei, deshalb bitte an Schutzkleidung denken 🙂 Jetzt noch in Zucker wälzen, damit sie „haarig“ sind und unsere Pfirsiche sind fertig. Man sollte sie ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Am besten schmecken sie, wenn sie über Nacht ziehen konnten.

besonderes Weihnachtsgebäck

Ein Teig – vier Kekse

Letzten Sonntag war der erste Advent. Bist du schon im Keksbackmodus? Auf der einen Seite gibt es dieses Jahr weniger Veranstaltungen, für die du Kekse backen musst. Auf der anderen Seite möchtest du dieses Jahr vielleicht mehr Menschen eine kleine Freude mit selbst gebackenen Keksen machen.

Aber wie kannst du so viele Kekse wie möglich mit so wenig Aufwand wie möglich backen? Ganz einfach. Mach nur einen Teig und vier verschiedene Kekse daraus. zusätzlich kannst du den Teig sogar doppelt zubereiten und einfrieren. Dann holst du ihn einfach nach bedarf raus.

Die Vorteile von Mealprep liegen für mich auf der Hand: alle Zutaten nur einmal kaufen, einmal putzen, einmal abwaschen. Aber du kannst auch alles gleich verbacken, verschenken und aufessen 🙂

Zutaten für 1 kg Teig:

  • 360 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Prisen Salz
  • 2 EL Milch
  • 500 g Dinkelmehl 1050
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • Für Orangenkekse:
  • Orangenzeste von 1/2 Bio-Orange
  • ca. 3 TL Puderzucker
  • ca. 1 TK Orangensaft
  • Für Marmorkekse:
  • 1 EL Kakao
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Für Doppeldecker:
  • 3 TL Marmelade oder Konfitüre (ich habe Apfel-Rhabarber-Marmelade mit etwas Zimt)

Zubereitung:

  • Mehl sieben.
  • Die Butter mit dem Puderzucker und Salz kurz verrühren, bis die Masse geschmeidig ist.
  • Ei einmischen.
  • Milch einmischen.
  • Mehl und Vanille auf niedriger Stufe schnell einarbeiten.
  • Teig vierteln.
  • Orangenkekse: in 1 Viertel des Teigs fein geriebene Orangenzeste einarbeiten. Den Teig zu einer dünnen Rolle formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Marmorkekse: in 1 Viertel 1 EL Kakao einarbeiten. Den Teig zu einer dünnen Rolle formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Vanillekekse und Doppeldecker: den restlichen Teig zu zwei dünnen Rollen oder zwei Kugeln (wenn du Kekse ausstechen möchtest) formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Die Rollen in 5mm dicke Scheiben schneiden oder ausrollen und ausstechen.
  • Wenn du Lust hast, schneide gern ein Muster in die Kekse.
  • Bei 180 Grad ca. 12 Minuten backen.
  • Die Marmorkekse nach dem Backen mit einer Mischung aus Zimt und Zucker bestreuen.
  • Die Doppeldecker abkühlen lassen, mit der Konfitüre bestreichen und einen zweiten Keks drauflegen.
  • Für die Orangenkekse eine Glasur aus Puderzucker und etwas Orangensaft mischen und Streifen auf die Kekse malen.

Mealprep

Sobald der Teig fertig ist, kannst du ihn auch einfrieren. Dafür gut  in Wachspapier, Backpapier oder Frischhaltefolie verpacken. Wenn der Teig länger im Gefrierschrank bleiben soll, am besten luftdicht verpacken und nicht neben stark riechenden Lebensmittel lagern.

Wenn du die Kekse später ausstechen möchtest, friere den Teig besser als ein Rechteck ein. So taut der Teig schneller auf. Auftauen solltest du den Teig im Kühlschrank soweit, dass er sich schneiden bzw. ausrollen lässt. Wenn die Rolle dünn genug ist, lässt er sich vielleicht auch gefroren schneiden.

Du kannst auch bereits gebackene Kekse einfrieren. Dann kannst du sie bei Raumtemperatur kurz auftauen. 

Teigtaschen mit Kohl

Ich liebe Teigtaschen. Es gibt so viele Arten. Ich denke, in jedem Land gibt es sie. Sie sind ja auch sehr praktisch. Teigtaschen kann man gut für ein Picknick oder für eine Reise vorbereiten, aber auch zu Hause zu einer warmen Suppe im Winter oder zum Tee servieren.

Heute gibt es ein Rezept für tolle Teigtaschen mit Kohlfüllung. Diesen Kohl kannst du aber auch einfach als Beilage zu Fleisch, Fisch oder Wurst essen. Mit Nudeln vermischt, ist es ein leckeres veganes Essen.

Zutaten:

Teig:

  • etwas über 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • etwas über 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • ca. 250 ml Wasser
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Salz
  • ca. 100g Öl (z.B. Distelöl)

Füllung:

  • 1/2 Weißkohlkopf ca. 500 g
  • 1-2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Tomatenmark (3-fachkonzentriert)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeerblatt
  • etwas Öl zum Braten
  • etwas Wasser zum Dünsten

Zubereitung:

Diesmal habe ich den Kohl nicht frisch zubereitet, weil ich noch ein wenig eingefroren hatte. Daher gibt es leider keine Bilder von der Zubereitung.

Kohl in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel wird gewürfelt und die Karotte grob gerieben.

Zwiebeln und Karotten in etwas Öl 5 Minuten anschwitzen oder anbraten.

Kohl hinzufügen und 5 Minuten weiter anbraten.

Das Tomatenmark hinzufügen, vermischen, etwas noch braten lassen und mit heißem Wasser aufgießen, so dass der Kohl mindestens zur Hälfte bedeckt ist.

Das Würzen nicht vergessen! Deckel zu und bei mittlerer Hitze so lange dünsten, bis vom Wasser fast nicht übrig ist. Er soll aber nicht zu weich werden. Es dürfte nicht länger als 30 Minuten dauern. So sieht der Kohl dann aus.

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In der Zwischenzeit können wir uns dem Teig widmen. Für einen fluffigeren Teig sollte man nur Weißmehl nehmen. Ich habe Dinkelvollkorn mit Typ 603 1:1 vermischt.

Du musst dann nur gucken, wie viel Wasser du brauchst. Am besten nach und nach hineingießen.

Wenn der Kohl abgekühlt ist, formt man einen kleinen Fladen aus dem Teig und nimmt so viel Füllung, dass man die Tasche noch zukleben kann. Bei zu wenig Füllung wird es zu trocken. 

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Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen. Damit sie schön glänzen, kann man sie noch mit verquirlten Ei bestreichen.

Es lassen sich sowohl fertige Teigtaschen einfrieren als auch nur die Kohlfüllung. Toller Mealprep! Tiefgekühlte Teigtasche einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen oder kurz in der Mikrowelle.

Herzhafter Kuchen mit Champignons

Eigentlich ist es ein Börek, oder sollte es besser Pseudobörek heißen? Denn es ist eine Fusion des türkischen Böreks und meiner Idee für die Füllung. Ich backe sehr gerne herzhafte Kuchen. Aber es gibt viele, die Angst vor dem Teigmachen haben. Das ist die Lösung für dich, wenn du auch zu ihnen gehörst.

Die erste Version war eher klassisch türkisch mit weißem Käse und Grünzeug. Danach habe ich meiner Fantasie freien Lauf gelassen. Du kannst auch eine Fleischfüllung machen oder ich habe auch schon mal eine Kartoffelfüllung gemacht.

Es ist manchmal schwer, ein Gericht zu finden, das allen in der Familie schmeckt. Bei uns ist dies eindeutig ein Familienessen.

Das beste ist, dass der Teig gut haltbar ist. Du kannst die Reste des Teigs auch einfrieren und später verwenden. Für die Füllung kannst du alle möglichen Reste verwerten: Pellkartoffeln, Erbsen und gekochte Karotten, Frühlingszwiebeln usw.

Zutaten:

  • 750 g fertigen Börekteig aus dem türkischen Laden
  • 600 g Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 200 g Milch
  • 100 g Bratöl + etwas mehr zum Braten
  • 1 Ei
  • Petersilie oder anderes Grün
  • Salz/Pfeffer
  • Sesam und/oder Schwarzkümmel

Zubereitung:

  1. Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Pfanne mit etwas Öl erhitzen und die Champignons darin anbraten.

2. Zwiebeln schälen und würfeln. Wenn die Flüssigkeit aus den Champignons verdampft ist, Zwiebeln dazugeben und weiter anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Grünzeug abschmecken.

3. Ei, Milch und Öl vermischen. Salzen und pfeffern.

4. Jetzt kommen wir zum Schichten: am besten finde ich meine Glasform. In anderen hat es schon mal zu fest am Boden festgeklebt.

5. Den Teig in passende Abschnitte mit Messer oder Schere aufschneiden. Die schönsten Blätter für die letzte Schicht behalten.

6. Auf den Boden etwas von der Ei-Milch-Öl-Mischung geben und dann die erste Schicht Teig auslegen. Immer schön puzzeln 🙂

7. Die Schicht mit der Ei-Milch-Öl-Mischung bestreichen. Und noch eine Schicht Teig drauflegen.

8. Ich lege die Füllung normalerweise auf die Hälfte des Teigs, aber ich glaube, es ist besser auf 2/3 unter die Füllung zu legen.

9. Den restlichen Teig schichten und jede Schicht mit der Ei-Milch-Öl-Mischung bestreichen. .

10. In Portionen aufschneiden. Ich habe diesmal zu große Stücke gemacht. Der Kuchen lässt sich nach dem Backen schwerer schneiden.

11. Die restliche Ei-Milch-Öl-Mischung verteilen und in die Schnittstellen laufen lassen.

12. Sesam und Schwarzkümmel bestreuen und ca 30-40 Minuten bei 180 Grad backen.

auch fertig gebackener Kuchen lässt sich portionsweise einfrieren und einfach im Kühlschrank auftauen.

Zucchinipfannkuchen

Ich frage mich, wann meine Familie gegen Zucchini rebelliert. Heute gibt es wieder Zucchinipfannkuchen. Normalerweise mache ich alles nach Augenmaß, aber heute habe ich für dich alles abgemessen 🙂

Es ist ein tolles Familienessen. Die meisten Kinder mögen alle Arten von Pfannkuchen. Ich habe erst ein paar Pfannkuchen ohne Salz gebacken, so konnte das fast 10 Monate alte Baby mitessen.

Zutaten für 15 Stück:

  • 500 g Zucchini
  • 3 Eier
  • 300 g Weizenmehl Typ 1050
  • 300 g Vollmilch
  • 200 g kochendes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Bratöl
  • ggf. Petersilie oder andere Kräuter

Zubereitung:

Zucchini fein raspeln. Eier aufschlagen. Milch hinzufügen. Mehl sieben und hinzufügen. Alles gut vermischen und Zucchini einrühren. Öl hinzufügen. Entweder jetzt salzen oder wie ich, nachdem ein paar Pfannkuchen für das Baby fertig sind.

Wasser aufkochen und hineingeben. Je nach Mehlsorte kann die Wassermenge variieren. Der Teig sollte nicht zu fest und nicht zu flüssig sein. Im Prinzip zeigt der erste Pfannkuchen immer an, ob etwas fehlt.

Die Pfanne gut erhitzen. Einen Suppenlöffel Teig in die Pfanne geben und mit einem Löffel oder Pfannenwender glattstreichen. Der Pfannkuchen muss von beiden Seiten gebacken werden.

Wenn Babys mitessen musst du die Pfannkuchen wegen der Eier gut durchgaren.

Du kannst die Zucchinipfannkuchen gut einfrieren. Einfach portionsweise luftdicht verpacken und nach Abkühlen einfrieren.

Zucchinikuchen à la Pizza

Ich wollte mal etwas Anderes ausprobieren. Zucchini gibt es bei uns gerade in allen Formen und als die Männer mal wieder Pizza wollten, habe ich für mich und das Baby diese leckere „Pizza“ gemacht. Babys unter 12 Monaten dürfen kein Salz, deswegen habe ich die erste Portion ohne Salz und die zweite mit Salz gemacht.

Zutaten:

  • für den Boden:
  • 3 kleine Zucchini ca. 430 g
  • 115 g Vollkornreismehl
  • 50 g geriebener fester Mozzarella
  • 2 Eier M
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

für den Belag:

  • zwei Tomaten
  • zwei Handvoll gebratene Champignons
  • etwas geriebener fester Mozzarella

Zucchini reiben, etwas stehen lassen, Wasser ausdrücken.

In der Zwischenzeit die Pilze anbraten.

Eier, Mehl, Zucchini, Käse vermischen und salzen. Ich habe mit etwas getrocknetem Basilikum gewürzt. ⠀

Den Teig in eine Form drücken. Bei mir würden es zwei kleine. Nach Belieben belegen. backen im vorgeheizten Ofen 20 Minuten bei ca. 180 Grad.