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Mealprep

Rohe Fleischbällchen einfrieren

Rohe Fleischbällchen einfrieren spart dir viel Zeit und Kraft. Wenn du dein Hackfleisch im Angebot kaufst, sparst du auch noch Geld. Du kannst die Fleischbällchen sehr vielseitig einsetzen. Sie sind perfekt für eine Suppe, du kannst sie im Ofen in Soße garen oder einfach mit Gemüse anbraten.

Du kannst dein Lieblingsrezept dafür verwenden, zum Beispiel ganz klassisch mit eingeweichtem Brot oder mit Haferflocken. Du kannst Hähnchenhack nehmen, Rinderhack oder gemischtes Hackfleisch nehmen. Bereite doch mal Putenhackbällchen zu. Du kannst Gemüse oder Reis hinzufügen.

Hast du noch ein Beikostbaby? Dann kannst du einen Teil der rohen Fleischbällchen ohne Salz einfrieren und musst nicht doppelt kochen. Vielleicht besser in Wurstform, damit das Baby sie besser packen kann.

Oder bist du schwanger und überlegt, was du fürs Wochenbett vorkochen solltest? Dann sind sie auch ein tolles Mealprep.

Warum spart rohe Fleischbällchen einfrieren deine Zeit und Kraft?

Was gehört alles zum Fleischbällchenzubereiten dazu?

  • Planen
  • Einkaufen
  • (Bei Geflügel, Fisch und Wild selbst Hack zubereiten)
  • Hackmasse zubereiten
  • Fleischbällchen formen
  • Geschirr und Geräte abwaschen
  • Küche putzen

Rohe Fleischbällchen einfrieren spart dir fast alle Schritte. Wenn du gleich für 2-3 mal essen zubereitest und einfrierst, dauern zwar Hackmasse zubereiten und Fleischbällchen formen etwas länger, aber alle anderen Schritte führst du nur einmal durch.

Wie rohe Fleischbällchen einfrieren

  • Bereite die Hackmasse nach deinem Wunschrezept zu.
  • Forme die Fleischbällchen.
  • Lege die Fleischbällchen auf ein Plastikschneidebrett, in eine Plastikdose, auf einen Plastikdeckel oder einen Teller
  • rohe Fleischbällchen im Gefrierschrank. einfrieren
Fleischbällchen auf einem Brett einfrieren
Fleischbällchen auf einem Brett einfrieren
  • Je nach Größe brauchen sie 1-3 Stunden, um einzufrieren.
  • Sobald sie fest sind, kannst du sie in eine Dose oder einen Gefrierbeutel umfüllen.
  • Der Behälter sollte luftdicht schließen, damit sich die Gerüche nicht vermischen.
  • Auf den Behälter immer schreiben, was drin ist und wie lange es haltbar ist.
Fleischbällchen einfrieren in einer Dose
Fleischbällchen in einer Dose einfrieren

Rohe Fleischbällchen zubereiten

Wenn die Fleischbällchen in eine Suppe kommen oder in einer Soße gegart werden, musst du sie nicht auftauen. Je nach Größe der Fleischbällchen erhöhst du einfach die Garzeit um ca. 15 Minuten.

Wenn du sie einfach anbraten möchtest, dann taue sie lieber vorher ein paar Stunden im Kühlschrank auf. Normalerweise verlieren Fleischbällchen Feuchtigkeit und sind saftiger, wenn man sie in Soße oder Suppe gart.

Wie lange sind rohe Fleischbällchen nach einfrieren haltbar?

Du solltest auf jeden Fall sauber arbeiten und einen luftdichten Behälter wählen. In diesem Fall halten die Fleischbällchen ca. zwei Monaten im Gefrierfach. Eine Geruchs- und Geschmacksprobe helfen immer zu entscheiden, ob die Lebensmittel noch in Ordnung sind.

Putenhackbällchen für die ganze Familie

Eines der Probleme beim Managen des Familienessens sind verschiedene Geschmäcker. Die Eltern, jedes Kind und sonstige Familienmitglieder haben alle ihren eigenen Geschmack. Manchmal kann man daran schon verzweifeln. Aber fast immer gibt es auch ein oder zwei Gerichte, die alle mögen. Bei uns sind diese Putenfrikadellen für die ganze Familie perfekt. Ich finde sie nicht nur perfekt, weil sie allen schmecken, sondern weil man sie auch gut einfrieren und dann vielseitig einsetzen kann. Du kannst die Fleischbällchen in einer Suppe verwenden, in Tomatensoße oder Sahnesoße garen mit Gemüse anbraten und einfach nur anbraten und in einem Wrap mit frischem Gemüse essen.

Zutaten:

  • 700 g gut gekühltes Putenbrustfilet
  • 100 g feiner Grieß
  • ca. 200 ml Milch
  • 1/2 TL Salz, Pfeffer, etwas Paprikapulver
  • ggf. Gewürze nach deinem Geschmack

Zubereitung:

  1. Den Grieß mit Milch übergießen und etwas quellen lassen. Die Konsistenz müsste einfach breiig sein.
  2. Aus Putenbrustfilet Hackfleisch zubereiten. Am besten klappt es mit einem Fleischwolf, aber auch mit einem anderen elektrischen Zerkleinerer. Zur Not kannst du es auch einfach mit einem Messen ganz fein schneiden. Putenfleisch klebt ganz gut und müsste halten. Wenn nicht, dann noch ein Ei hinzufügen.
  3. Salzen und würzen nach Geschmack.
  4. Fleischbällchen formen. Damit das Hackfleisch nicht an den Händen klebt, machst du die Hände mit Wasser nass oder schmierst sie mit etwas Öl ein.
  5. Wenn es dir schwer fällt, gleich große Fleischbällchen zu formen, stell die Schale mit dem Hack auf eine Waage und nimm dir dann die Hackmasse raus. Die Waage zeigt dir an, ob du immer gleich viel nimmst.

6. Jetzt die Fleischbällchen in kochende Suppe legen und je nach Größe ca. 15 Minuten oder etwas länger garen. Wenn du möchtest, dass die Brühe klar ist, koche die Fleischbällchen in einem separaten Topf und lege sie gegart in die Suppe. Oder übergieße sie mit Soße und gare sie ca. 30 Minuten im Ofen bei 180 Grad. Oder brate sie kurz an und gib sie in eine Rahmsoße.

Rotkohlsalat – perfektes Mealprep

Planst du auch heute dein Wochenmenü? Ich plane jede Woche unser Essen. Wenn ich es mal nicht mache, fühle ich mich gestresst. Und an einigen Tagen koche ich vorausschauend mehr als für eine Mahlzeit nötig. Der Rest wird eingefroren oder ich bereite z.B. haltbare Salate vor. Der heutige Rotkohlsalat ist perfektes Mealprep. Er ist ca. 2 Wochen im Kühlschrank haltbar, aber bei uns ist er meistens schon vorher weg 🙂

Du könntest den Salat Sonntagabend zubereiten, am Montag machst du schnelle Hotdogs mit Brötchen, Würstchen, Rotkohlsalat und gerösteten Zwiebeln. Und am Donnerstag gibt es den Salat einfach als Beilage zu einem anderen Essen.

Jetzt im Herbst ist Hauptsaison für den Rotkohl und frisch geerntet hat er die meisten Vitamine. In meinem Saisonkalender findest du noch mehr Highlights der Saison zusammen mit mehr guten Rezepten.

Zutaten:

  • 1 kleiner Rotkohl ca. 700 g
  • 1 Zwiebel
  • 60 g Essig
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Salz
  • 80 g Öl
  • 100 g Wasser
  • ein paar Pfefferkörner und/oder Pimentkörner
  • Lorbeerblatt

Zubereitung:

  1. Den Rotkohl durchschneiden. Strunk entfernen und fein hobeln.
  2. 1 EL Salz zum Kohl geben und gut durchkneten.
  3. Die Zwiebel schälen und auch hobeln. Zum Kohl geben.
  4. 100 g Wasser mit 80 g Öl, 60 g Zucker, einem Lorbeerblatt und ein paar Pfefferkörnern und/oder Piment aufkochen.
  5. Wenn die Marinade kocht, 60 g Essig hinzufügen.
  6. Heiße Marinade über den Kohl geben und gut durchmischen.
  7. Den Salat in ein sauberes und gut verschließbares Glas füllen, die Marinade dazugeben und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Rotkohlsalat perfektes Mealprep für die Woche

Am nächsten Tag kannst du den Salat noch einmal abschmecken, damit die Süße und Säure genau nach deinem Geschmack ist.

Wenn du diesen Rotkohlsalat als Mealprep gut findest, solltest du auch mein Zwiebelrezept ausprobieren. Die eingelegten Zwiebeln peppen auch viele Gerichte auf ohne viel Aufwand.

Eingelegte Gewürzzwiebeln

Die meisten meiner Mealprep-Rezepte zum Einfrieren, weil sie lange haltbar sind. Aber auch eingelegtes Essen ist länger haltbar und erlaubt mir einfachere Menüplanung für die Woche. Die Zwiebeln sind schnell vorbereitet, aber peppen das Essen gut auf. Ein einfaches Käsebrot schmeckt damit gleich viel würziger.

Die Zwiebeln passen zu verschiedenen Salaten, vegetarischen Gerichten und Grillfleisch. Du kannst sie auch grillen oder anbraten. Sie sind sehr würzig und eher sauer. Wenn du Eingelegtes süßer magst, dann füge mehr Zucker hinzu.

Zutaten:

  • 500 ml Wasser
  • 450 ml (Apfel-)Essig (5%)
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Nelke
  • 1/2 TL Piment
  • 1 Lorbeerblatt
  • ggf. Stück Rote Bete

Zubereitung:

  1. Wasser aufkochen und 5 Minuten abkühlen lassen.
  2. Alle Gewürze hinzufügen und einen Tag ziehen lassen.
  3. Am zweiten Tag abseihen und auf 90 Grad erhitzen.
  4. Zwiebeln in Scheiben schneiden und mit der Marinade übergießen.
  5. Für eine schöne Farbe kannst du ein Stück Rote Bete hinzufügen.
  6. Nach einem Tag sind die Zwiebeln durchgezogen.
Lecker z.B. im Salat und mit Käsebrot, aber auch zu Grillfleisch.

Hähnchen in Zitronen-Senf-Marinade

Als Studentin habe ich im Studentenwohnheim gewohnt und da bei uns über 50% der Studierenden aus dem Ausland kamen, traf man in der Gemeinschaftsküche fast nur auf ausländische Küchen. Ich hatte das Glück, mit guten KöchInnen zu wohnen. Eines der Gerichte, die ich kennengelernt habe, war afrikanisches Hähnchen Yassa. Leider habe das Rezept meines Nachbarn damals nicht aufgeschrieben, deswegen musste ich es aus dem Gedächtnis nachmachen.

du kannst auch andere Hähnchenteile nehmen und mehr oder weniger einlegen. Es ist ein tolles Mealprep-Rezept, weil du das Hähnchen einen oder zwei Tage vor dem Kochen marinieren kannst. Du kannst es aber auch mariniert einfrieren. Dann taust du es über Nacht im Kühlschrank auf und bereitest es im Ofen zu. Wenn es ganz schnell gehen muss, kannst du es gefroren in den kalten Ofen schieben und bei 160 Grad mindestens 1,5 Stunden garen. Überprüfe am besten mit einem Thermometer, ob das Fleisch am Knochen mindestens 72 Grad erreicht. Damit es nicht trocken wird, solltest du Hähnchen lieber etwas länger bei einer niedrigen Temperatur garen. Möchtest du die Haut krosser haben, kannst du am Ende immer noch für 10 Minuten auf 200 Grad hochstellen.

Diesmal hat mein Mann das Hähnchen gegrillt und wir haben die Marinade nicht gegessen. Im Ofen gare ich das Hähnchen mit den Zwiebeln und Zitronen, sodass man alles mitessen kann.

Zutaten:

  • 2 Hähnchenschenkel
  • 2 Flügel
  • 5 EL Sojasoße
  • 2 EL Senf
  • 1 Zitrone
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas schwarzen Pfeffer

Zubereitung:

  1. Knoblauch zerkleinern.
  2. Zwiebeln in halbe Ringe schneiden.
  3. Zitronen in Halbkreise schneiden.
  4. Alle Zutaten für die Marinade vermischen und das Hähnchen darin marinieren.

Ein Teig – vier Kekse

Letzten Sonntag war der erste Advent. Bist du schon im Keksbackmodus? Auf der einen Seite gibt es dieses Jahr weniger Veranstaltungen, für die du Kekse backen musst. Auf der anderen Seite möchtest du dieses Jahr vielleicht mehr Menschen eine kleine Freude mit selbst gebackenen Keksen machen.

Aber wie kannst du so viele Kekse wie möglich mit so wenig Aufwand wie möglich backen? Ganz einfach. Mach nur einen Teig und vier verschiedene Kekse daraus. zusätzlich kannst du den Teig sogar doppelt zubereiten und einfrieren. Dann holst du ihn einfach nach bedarf raus.

Die Vorteile von Mealprep liegen für mich auf der Hand: alle Zutaten nur einmal kaufen, einmal putzen, einmal abwaschen. Aber du kannst auch alles gleich verbacken, verschenken und aufessen 🙂

Zutaten für 1 kg Teig:

  • 360 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Prisen Salz
  • 2 EL Milch
  • 500 g Dinkelmehl 1050
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • Für Orangenkekse:
  • Orangenzeste von 1/2 Bio-Orange
  • ca. 3 TL Puderzucker
  • ca. 1 TK Orangensaft
  • Für Marmorkekse:
  • 1 EL Kakao
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Für Doppeldecker:
  • 3 TL Marmelade oder Konfitüre (ich habe Apfel-Rhabarber-Marmelade mit etwas Zimt)

Zubereitung:

  • Mehl sieben.
  • Die Butter mit dem Puderzucker und Salz kurz verrühren, bis die Masse geschmeidig ist.
  • Ei einmischen.
  • Milch einmischen.
  • Mehl und Vanille auf niedriger Stufe schnell einarbeiten.
  • Teig vierteln.
  • Orangenkekse: in 1 Viertel des Teigs fein geriebene Orangenzeste einarbeiten. Den Teig zu einer dünnen Rolle formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Marmorkekse: in 1 Viertel 1 EL Kakao einarbeiten. Den Teig zu einer dünnen Rolle formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Vanillekekse und Doppeldecker: den restlichen Teig zu zwei dünnen Rollen oder zwei Kugeln (wenn du Kekse ausstechen möchtest) formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Die Rollen in 5mm dicke Scheiben schneiden oder ausrollen und ausstechen.
  • Wenn du Lust hast, schneide gern ein Muster in die Kekse.
  • Bei 180 Grad ca. 12 Minuten backen.
  • Die Marmorkekse nach dem Backen mit einer Mischung aus Zimt und Zucker bestreuen.
  • Die Doppeldecker abkühlen lassen, mit der Konfitüre bestreichen und einen zweiten Keks drauflegen.
  • Für die Orangenkekse eine Glasur aus Puderzucker und etwas Orangensaft mischen und Streifen auf die Kekse malen.

Mealprep

Sobald der Teig fertig ist, kannst du ihn auch einfrieren. Dafür gut  in Wachspapier, Backpapier oder Frischhaltefolie verpacken. Wenn der Teig länger im Gefrierschrank bleiben soll, am besten luftdicht verpacken und nicht neben stark riechenden Lebensmittel lagern.

Wenn du die Kekse später ausstechen möchtest, friere den Teig besser als ein Rechteck ein. So taut der Teig schneller auf. Auftauen solltest du den Teig im Kühlschrank soweit, dass er sich schneiden bzw. ausrollen lässt. Wenn die Rolle dünn genug ist, lässt er sich vielleicht auch gefroren schneiden.

Du kannst auch bereits gebackene Kekse einfrieren. Dann kannst du sie bei Raumtemperatur kurz auftauen. 

Warum du Tomaten im Sommer einfrieren solltest

Wir ernähren uns seit Jahren saisonal und vorwiegend regional. Ich habe ganze fünf Gründe dafür. Im Winter wird es leider sehr schnell eintönig. Zum Glück lässt sich viel Gemüse einmachen oder einfrieren. Wir haben einen Gefrierschrank zusätzlich zu den Gefrierfächern im Kühlschrank, so kann ich ihn nicht nur für Mealprep nutzen und selbstgemachtes Essen einfrieren, sondern auch ein wenig Sommergemüse für den Winter einfrieren. Heute möchte ich dir erzählen, wie du Tomaten einfrieren und sie danach verarbeiten solltest.

Tomaten sind ein tolles Gemüse, das frisch und gekocht super schmeckt. Frische Tomaten kaufen wir aber nur während der Saison hauptsächlich im August und September. Letztes Jahr habe ich angefangen Tomaten für den Winter einzufrieren und dieses Jahr habe ich das Repertoire sogar etwas erweitert.

Was mache ich im Winter mit den gefrorenen Tomaten?

Wenn du Tomaten im Sommer einfrierst, kannst du im Winter einige sommerliche Gerichte zubereiten. Gefrorene Gerichte lassen sich in warmen Gerichten genauso verarbeiten wie frische:

Du kannst mit tiefgefrorenen Tomaten folgende Gerichte aufpimpen:

  • Gemüsesoße
  • Suppen
  • Gemüseragout
  • Pizzabelag
  • Überbackener Fisch, Fleisch, Käse

Früher habe ich gedacht, man könnte Tomaten nicht einfrieren, weil sie so viel Wasser enthalten, aber es geht! Doch warum sollte man Tomaten einfrieren? Das stimmt, Dosentomaten und Tomatenmark sind auch sehr gesund. Das in den Tomaten enthaltene Lycopin, dem eine krebsschützende Wirkung nachgesagt wird, kann sich gekocht besser entfalten. Deswegen sind Dosentomaten und auch Tomatenmark sehr gut im Winter. Aber manchmal vermisse ich den Geschmack der frischen Tomaten. Außerdem schmecken die Wintertomaten aus dem Supermarkt nach nichts und haben nicht so viele Nährstoffe wie die sommerliche Freilandtomate.

So solltest du Tomaten einfrieren

  • Tomaten waschen und gut abtrocknen
  • Tomaten in Scheiben schneiden
  • kleine Tomaten kannst du im Ganzen einfrieren
  • Auf ein Brettchen oder Teller legen
  • 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen
  • Wenn sie angefroren sind, in einen Gefrierbeutel/Dose/Glas umfüllen.

Wichtig: Vor dem Einfrieren musst du wissen, was du mit den Tomaten später zubereiten möchtest.

Friere auch einen Mix aus frischen Tomaten, Paprika und Kräutern ein. Du zerkleinerst alles im Mixer und füllst Muffinförmchen ab. Wenn es gefroren ist, kannst du das Sößchen auch in eine Tüte oder Dose umfüllen.

So verwendest du gefrorene Tomaten

Verwende sie unaufgetaut. Belege damit Pizza, verwende sie in Aufläufen, belege damit Fisch, Hähnchen oder Fleisch und bestreue mit Käse.

Ich hoffe, ich konnte dich überzeugen, Tomaten im Sommer einzufrieren.

Drei wichtige Schritte für gute Menüplanung

Menüplanung hat für mich sehr viele Vorteile. Ich spare täglich Zeit, weil ich genau weiß, was ich kochen möchte. Ich spare Geld, weil ich nur das kaufe, was benötigt wird. So wird auch nichts weggeschmissen. Wie oft ist mir früher Gemüse vergammelt, weil ich es doch nicht mehr verarbeitet bekommen habe. Außerdem ist unsere Ernährung bewusster, wenn ich entspannt im Voraus plane, statt spontan etwas zu kochen.

Aber um dein Menü gut zu planen, braucht es ein paar Erkenntnisse über dich selbst, etwas Übung und Disziplin. Diese drei Schritte helfen dir, dein perfektes Menü zu erstellen.

Familie macht mit

Menüplanung kann nur funktionieren, wenn deine Familie mitmacht. Wenn du jetzt zu viel Zeit in der Küche verbringst und es dich unglücklich macht, musst du etwas ändern. Warum Menüplanung ein Weg zu mehr Zeit für dich, für Hobbys oder einfach mal für mehr entspannte Familienzeit ist, erkläre ich hier.

Damit deine Familie mitmacht, musst du mit allen besprechen und erklären, warum du das Menü nun im Voraus planst. Frag alle Familienmitglieder, die schon gut genug sprechen, was du nächste Woche kochen sollst.

Der häufigste Einwand ist: „Woher soll ich am Freitag wissen, was ich nächsten Mittwoch essen will?“ Natürlich solltest du besonders am Anfang darauf achten, dass nur Gerichte auf den Tisch kommen, die allen schmecken. So zieht auch die Familie mit. Sie sehen, du bist entspannter und es gibt immer leckeres Essen zu Hause. Was will man mehr? 🙂

Die Menüform muss passen

Als nächstes wählst du, in welcher Form du das Menü planst. Es gibt sehr viele Formen, wie du dein Menü planen und führen kannst. Du kannst eine Tabelle von Hand ausfüllen, einfach Gerichte aufschreiben, die du die Woche kochen willst. Es gibt mittlerweile viele Apps, aber auch einfach Programme wie Word oder Excel bieten dir Vorlagen.

Alle haben unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn alle Kinder und Erwachsene nur zu Abend zu Hause essen, dann reicht eine Liste mit Gerichten, die du diese Woche kochst.

Wichtig: Du musst dich auf die Menüplanung freuen. Wenn du dich dazu zwingen musst, ist die Form falsch. Probiere verschiedene Formen aus und schau, bei welcher du bleibst. Bei Pinterest findest du sehr viele Beispiele für Menüplan, Wochenplan, Speiseplan usw.

Mir macht es zum Beispiel keinen Spaß, mein Menü mit einer App zu planen. Ich habe zwar eine, aber ich nutze sie mehr als eine Rezeptsammlung. Ich bin mehr der haptische Typ, d.h. ich muss Dinge anfassen. Aber auch ausgeprägt visuell, deswegen plane ich am besten mit Rezeptkarten, die ich seit einigen Jahren führe. Du hast bestimmt schon mal welche in alten Filmen über „gute Hausfrauen“ gesehen 🙂 Auf vielen meiner Karten gibt es neben Zubereitung und Zutaten auch das Bild vom jeweiligen Gericht. So kannst du das Menü ganz einfach mit kleinen Kindern planen, die noch nicht lesen können.

Auf der anderen Seite, will ich einen überblick über alles, was wir essen, wenn mehr als eine Mahlzeit zu Hause eingenommen wird. Deswegen schreibe ich auch gerne Tabellen mit allen 4-5- Mahlzeiten, die es bei uns gibt. Seit sie wieder in die Kita dürfen, sind es ja weniger Mahlzeiten.

Deine Möglichkeiten

Vielleicht der wichtigste Schritt ist eigentlich die Erkenntnis oder Eingeständnis, wie oft und wie viel du wirklich kochen kannst. Es mag ja sein, dass die perfekte Mama in deinen Augen jeden Tag frisch für die Familie kocht. Was ist schon frisch? Dann vielleicht auch noch für jeden sein Lieblingsgericht? Wenn es dich glücklich macht, so zu leben, dann ist es super! Willst du oder musst du mehr Zeit mit Arbeit, Hobby und Familienzeit verbringen, musst du etwas ändern.

Wenn du also nur Zeit an 3-4 Abenden die Woche hast, dann plane auch nur etwas für diese Abende. Aber plane Gerichte ein, die du schnell in größeren Mengen kochen kannst. Deine Lösung ist Mealprep. Koche gleich für zwei Tage. Wenn du das Essen schnell abkühlen lässt und hygienisch sauber arbeitest, wird es auch am zweiten Tag frisch sein. Koche smart und friere Essen ein. Nutze gutes Fertigessen ohne unnötige Zusätze und ergänze es durch einen schnellen, frischen Salat. Ich kaufe gerne eingemachte Gemüsegerichte in russischen und türkischen Läden.

Smart kochen und Zeit sparen

Fertigessen selber machen

Mein erster Schritt zu mehr #metime war Menüplanung für die ganze Woche, statt jeden Tag zu überlegen, was ich koche. Menüplanung ist perfekt und spart Zeit, Geld und am wichtigsten Kraft.

Aber was ist mit den Tagen, an denen ich keine Zeit oder keine Lust habe, zu kochen? Mealprep am Sonntag für die ganze Woche? Wir essen fast nichts, was länger als einen Tag im Kühlschrank steht. Für kleine Kinder wird es übrigens genauso empfohlen. Fertigessen? Da muss man immer genau die Zutatenlisten lesen, weil es oft Aroma, Geschmacksverstärker usw. enthält. Es gibt auch Fertigessen ohne unerwünschte Zusatzstoffe, es kostet aber oft mehr.

So kam ich dann zum Mealprep 2.0: Einfrieren, Einmachen und Vakuumieren von selbstgemachten Convenienceprodukten und Fertiggerichten. Convenienceprodukte (Backmischung, Brühe) sparen uns mindestens einen Schritt beim Kochen und Fertigprodukte müssen nur noch erhitzt werden.

Tiefkühlen

Tiefkühlen verlängert die Haltbarkeit, ohne die Qualität der Lebensmittel zu mindern, wenn du richtig einfrierst. Das heißt hygienisch sauber arbeiten und auf die Tiefkühlregeln achten.

Ich baue in meinen Menüplan Gerichte ein, die sich gut einfrieren lassen. Ich koche die doppelte oder gar dreifache Mengen, einen Teil essen wir gleich und den Rest friere ich ein. Auf diese Art wird die die TK-Reserve nebenbei aufgebaut. Manchmal nehme ich mir aber absichtlich mehrere Stunden Zeit, um TK-Vorräte zu kochen.                       

Was lässt sich gut einfrieren?

Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und Pilzgerichte

Lasagne

Suppen und Cremesuppen

Linsensuppe

Gemüsegerichte und Aufläufe

  • Kartoffelstampf
  • Ratatouille
  • Zucchinipuffer
  • Kartoffelpuffer
  • Auberginenauflauf
Offene Teigtaschen mit Quarkfüllung

Gerichte mit Milchprodukten

Herzhafter Kuchen mit Pilzfüllung

Gebäck und Teiggerichte

Teigtaschen mit Kohlfüllung

Soßen

  • Tomatensoße
  • Pesto
  • Vegetarische Bolognese

Wie frierst du richtig ein?

  • Es ist wichtig, das Essen schnell einzufrieren. Das Essen nach dem Kochen auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und in Gefrierbehälter umfüllen. Je nach Gericht und seine Größe bis zu ein paar Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen und einfrieren.
  • Kein wiederholtes Einfrieren nach dem Auftauen! Es mindert die Qualität des Essens.
  • Im Gefrierbehälter sollte genug Platz zum Ausdehnen bleiben, aber so wenig Luft wie möglich.
  • Behälter immer beschriften: Was ist eingefroren und wann oder bis wann es noch gut ist
  • Kuchen, Quiche und Quarkauflauf in portionsgroße Stücke schneiden, auf einem mit Frischhaltefolie eingewickelten Brettchen einfrieren und dann in einen Gefrierbeutel oder Dose umfüllen.

Wie taust du richtig auf?

  • Beim Auftauen gilt für die meisten Gerichte das Gegenteil vom Tiefkühlen: Je langsamer du auftaust, desto besser für die Qualität des Essens.
  • Am besten im Kühlschrank: je nach Größe gegebenenfalls über Nacht und dann gut erhitzen.
  • Mikrowelle im Auftauprogramm und dann gut erhitzen

Was lässt sich nicht gut einfrieren?

Es gibt einige Gerichte und Lebensmittel, die man lieber nicht einfrieren sollte:

  • Gekochte Eier oder ganze rohe Eier in Schale
  •  Blattsalate
  • Kartoffeln je nach Gericht könnten anders schmecken
  • Baiser und Makronen
  • Manche Gewürze schmecken nach dem Tiefkühlen stärker, wie z.B. Basilikum und Thymian, und manche verlieren nach dem Tiefkühlen an Geschmack, wie z.B. Majoran, Muskat und Pfeffer.

Was sind nun die Vorteile von selbstgemachtem Tiefkühlessen?

Für mich liegen die Vorteile auf der Hand. Ich spare Geld, weil es meistens günstiger ist als gekauftes Fertigessen derselben Qualität. Es bietet aber dieselben Vorteile. Wir sparen Zeit und Kraft, ohne auf die Qualität von selbstgemachtem Essen zu verzichten. Die Zeit wird beim Einkaufen und beim Kochen gespart.

Und das Beste ist die Auswahl, die ich im Gefrierschrank habe. Da ich vieles portionsweise einfriere, kann ich auch portionsweise auftauen und die Kinder können z.B. etwas anderes Essen als wir, ohne dass ich gleichzeitig zwei Gerichte kochen muss. Wenn wir mal etwas essen wollen, wofür sie noch zu klein sind.

Knuspermüsli ohne Zucker für die ganze Familie

Magst du Knuspermüsli so gerne wie ich? Granola oder Knuspermüsli ist super lecker, aber in den gekauften steckt oft viel Zucker oder auch Fett. Mir war früher nicht klar, wie schnell und einfach man Granola selbst zubereiten kann.

Du musst es ausprobieren. Ich komme bei meinem Rezept nur mit der Süße der Früchte und dem Fett der Nüsse und Samen aus.

Das Knuspermüsli schmeckt super mit Milch und frischem gewürfeltem Apfel 😋 Uns reicht die Menge für zweimal essen und öfter naschen💃

Zutaten:

  • 300 g Kernige Haferflocken
  • 6 Datteln
  • 6 getrocknete Feigen gewürfelt
  • 30 g Leinsamen
  • 30 g Sesam
  • 1 sehr guter EL Erdnussmus oder Erdnussbutter
  • 2 Handvoll gehackte Walnüsse (ca. 70 g)
  • 2 El Kakao
  • 1 TL Zimt
  • Gute Prise Salz

Zubereitung:

1. Haferflocken, Leinsamen und Sesam vermischen.

2. Trockenfrüchte kleinschneiden und auch zu den Haferflocken geben.

3. Wenn die Datteln zu trocken sind, kannst du sie in heißem Wasser, das du später brauchst, einweichen. Du kannst es auch anschließend pürieren, damit sich die Süße besser verteilt.

4. Jetzt alle restlichen Zutaten hinzugeben und gut vermischen. Die Zutaten sollen leicht aneinander kleben, wenn man sie zusammendrückt.

5. Auf einem Backblech verteilen und leicht andrücken.

6. Bei 160 Grad ca. 15 Minuten backen, vorsichtig mischen und weitere 15 Minuten backen.

7. Nach dem Auskühlen in ein Aufbewahrungsglas umfüllen oder gleich mit Milch oder Joghurt genießen. Größere Stückchen kannst du auch als Snack für die ganze Familie nehmen!