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Mealprep

Eingelegte Gewürzzwiebeln

Die meisten meiner Mealprep-Rezepte zum Einfrieren, weil sie lange haltbar sind. Aber auch eingelegtes Essen ist länger haltbar und erlaubt mir einfachere Menüplanung für die Woche. Die Zwiebeln sind schnell vorbereitet, aber peppen das Essen gut auf. Ein einfaches Käsebrot schmeckt damit gleich viel würziger.

Die Zwiebeln passen zu verschiedenen Salaten, vegetarischen Gerichten und Grillfleisch. Du kannst sie auch grillen oder anbraten. Sie sind sehr würzig und eher sauer. Wenn du Eingelegtes süßer magst, dann füge mehr Zucker hinzu.

Zutaten:

  • 500 ml Wasser
  • 450 ml (Apfel-)Essig (5%)
  • 1 EL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Nelke
  • 1/2 TL Piment
  • 1 Lorbeerblatt
  • ggf. Stück Rote Bete

Zubereitung:

  1. Wasser aufkochen und 5 Minuten abkühlen lassen.
  2. Alle Gewürze hinzufügen und einen Tag ziehen lassen.
  3. Am zweiten Tag abseihen und auf 90 Grad erhitzen.
  4. Zwiebeln in Scheiben schneiden und mit der Marinade übergießen.
  5. Für eine schöne Farbe kannst du ein Stück Rote Bete hinzufügen.
  6. Nach einem Tag sind die Zwiebeln durchgezogen.
Lecker z.B. im Salat und mit Käsebrot, aber auch zu Grillfleisch.

Hähnchen in Zitronen-Senf-Marinade

Als Studentin habe ich im Studentenwohnheim gewohnt und da bei uns über 50% der Studierenden aus dem Ausland kamen, traf man in der Gemeinschaftsküche fast nur auf ausländische Küchen. Ich hatte das Glück, mit guten KöchInnen zu wohnen. Eines der Gerichte, die ich kennengelernt habe, war afrikanisches Hähnchen Yassa. Leider habe das Rezept meines Nachbarn damals nicht aufgeschrieben, deswegen musste ich es aus dem Gedächtnis nachmachen.

du kannst auch andere Hähnchenteile nehmen und mehr oder weniger einlegen. Es ist ein tolles Mealprep-Rezept, weil du das Hähnchen einen oder zwei Tage vor dem Kochen marinieren kannst. Du kannst es aber auch mariniert einfrieren. Dann taust du es über Nacht im Kühlschrank auf und bereitest es im Ofen zu. Wenn es ganz schnell gehen muss, kannst du es gefroren in den kalten Ofen schieben und bei 160 Grad mindestens 1,5 Stunden garen. Überprüfe am besten mit einem Thermometer, ob das Fleisch am Knochen mindestens 72 Grad erreicht. Damit es nicht trocken wird, solltest du Hähnchen lieber etwas länger bei einer niedrigen Temperatur garen. Möchtest du die Haut krosser haben, kannst du am Ende immer noch für 10 Minuten auf 200 Grad hochstellen.

Diesmal hat mein Mann das Hähnchen gegrillt und wir haben die Marinade nicht gegessen. Im Ofen gare ich das Hähnchen mit den Zwiebeln und Zitronen, sodass man alles mitessen kann.

Zutaten:

  • 2 Hähnchenschenkel
  • 2 Flügel
  • 5 EL Sojasoße
  • 2 EL Senf
  • 1 Zitrone
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas schwarzen Pfeffer

Zubereitung:

  1. Knoblauch zerkleinern.
  2. Zwiebeln in halbe Ringe schneiden.
  3. Zitronen in Halbkreise schneiden.
  4. Alle Zutaten für die Marinade vermischen und das Hähnchen darin marinieren.

Ein Teig – vier Kekse

Letzten Sonntag war der erste Advent. Bist du schon im Keksbackmodus? Auf der einen Seite gibt es dieses Jahr weniger Veranstaltungen, für die du Kekse backen musst. Auf der anderen Seite möchtest du dieses Jahr vielleicht mehr Menschen eine kleine Freude mit selbst gebackenen Keksen machen.

Aber wie kannst du so viele Kekse wie möglich mit so wenig Aufwand wie möglich backen? Ganz einfach. Mach nur einen Teig und vier verschiedene Kekse daraus. zusätzlich kannst du den Teig sogar doppelt zubereiten und einfrieren. Dann holst du ihn einfach nach bedarf raus.

Die Vorteile von Mealprep liegen für mich auf der Hand: alle Zutaten nur einmal kaufen, einmal putzen, einmal abwaschen. Aber du kannst auch alles gleich verbacken, verschenken und aufessen 🙂

Zutaten für 1 kg Teig:

  • 360 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Prisen Salz
  • 2 EL Milch
  • 500 g Dinkelmehl 1050
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • Für Orangenkekse:
  • Orangenzeste von 1/2 Bio-Orange
  • ca. 3 TL Puderzucker
  • ca. 1 TK Orangensaft
  • Für Marmorkekse:
  • 1 EL Kakao
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • Für Doppeldecker:
  • 3 TL Marmelade oder Konfitüre (ich habe Apfel-Rhabarber-Marmelade mit etwas Zimt)

Zubereitung:

  • Mehl sieben.
  • Die Butter mit dem Puderzucker und Salz kurz verrühren, bis die Masse geschmeidig ist.
  • Ei einmischen.
  • Milch einmischen.
  • Mehl und Vanille auf niedriger Stufe schnell einarbeiten.
  • Teig vierteln.
  • Orangenkekse: in 1 Viertel des Teigs fein geriebene Orangenzeste einarbeiten. Den Teig zu einer dünnen Rolle formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Marmorkekse: in 1 Viertel 1 EL Kakao einarbeiten. Den Teig zu einer dünnen Rolle formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Vanillekekse und Doppeldecker: den restlichen Teig zu zwei dünnen Rollen oder zwei Kugeln (wenn du Kekse ausstechen möchtest) formen und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  • Die Rollen in 5mm dicke Scheiben schneiden oder ausrollen und ausstechen.
  • Wenn du Lust hast, schneide gern ein Muster in die Kekse.
  • Bei 180 Grad ca. 12 Minuten backen.
  • Die Marmorkekse nach dem Backen mit einer Mischung aus Zimt und Zucker bestreuen.
  • Die Doppeldecker abkühlen lassen, mit der Konfitüre bestreichen und einen zweiten Keks drauflegen.
  • Für die Orangenkekse eine Glasur aus Puderzucker und etwas Orangensaft mischen und Streifen auf die Kekse malen.

Mealprep

Sobald der Teig fertig ist, kannst du ihn auch einfrieren. Dafür gut  in Wachspapier, Backpapier oder Frischhaltefolie verpacken. Wenn der Teig länger im Gefrierschrank bleiben soll, am besten luftdicht verpacken und nicht neben stark riechenden Lebensmittel lagern.

Wenn du die Kekse später ausstechen möchtest, friere den Teig besser als ein Rechteck ein. So taut der Teig schneller auf. Auftauen solltest du den Teig im Kühlschrank soweit, dass er sich schneiden bzw. ausrollen lässt. Wenn die Rolle dünn genug ist, lässt er sich vielleicht auch gefroren schneiden.

Du kannst auch bereits gebackene Kekse einfrieren. Dann kannst du sie bei Raumtemperatur kurz auftauen. 

Tomaten im Winter kaufen

oder lieber im Sommer Tomaten einmachen und einfrieren?

Wir ernähren uns seit Jahren saisonal und vorwiegend regional. Im Winter wird es sehr schnell eintönig. Zum Glück lässt sich viel Gemüse einmachen oder einfrieren. Wir haben einen Gefrierschrank zusätzlich zu den Gefrierfächern im Kühlschrank, so kann ich ihn nicht nur für Mealprep nutzen und selbstgemachtes Essen einfrieren, sondern auch wenigstens ein wenig Sommergemüse für den Winter konservieren.

Tomaten sind ein tolles Gemüse, das frisch und gekocht super schmeckt. Frische Tomaten kaufen wir aber nur während der Saison hauptsächlich im August und September. Letztes Jahr habe ich angefangen Tomaten für den Winter einzufrieren und dieses Jahr habe ich das Repertoire sogar etwas erweitert.

Was mache ich im Winter mit den gefrorenen Tomaten?

Aus den gefrorenen Tomaten lassen sich viele Gerichte zubereiten, wie auch mit frischen:

Du kannst mit tiefgefrorenen Tomaten folgende Gerichte aufpimpen:

  • Gemüsesoße
  • Suppen
  • Gemüseragout
  • Pizzabelag
  • Überbackener Fisch, Fleisch, Käse

Früher habe ich gedacht, man könnte sie nicht einfrieren, weil sie so viel Wasser enthalten, aber es geht! Doch warum sollte man Tomaten einfrieren? Das stimmt, Dosentomaten und Tomatenmark sind auch sehr gesund. Das in den Tomaten enthaltene Lycopin, dem eine krebsschützende Wirkung nachgesagt wird, kann sich gekocht besser entfalten. Deswegen sind Dosentomaten und auch Tomatenmark sehr gut im Winter. Aber manchmal vermisse ich den Geschmack der frischen Tomaten. Außerdem schmecken die Wintertomaten aus dem Supermarkt nach nichts und haben nicht so viele Nährstoffe wie die sommerliche Freilandtomate.

So frierst du Tomaten ein

  • Tomaten waschen und gut abtrocknen
  • Tomaten in Scheiben schneiden
  • kleine Tomaten kannst du im Ganzen einfrieren
  • Auf ein Brettchen oder Teller legen
  • 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen
  • Wenn sie angefroren sind, in einen Gefrierbeutel/Dose/Glas umfüllen.

Sehr lecker ist auch ein Mix aus frischen Tomaten, Paprika und Kräutern. Du zerkleinerst alles im Mixer und füllst Muffinförmchen ab. Wenn es gefroren ist, kannst du das Sößchen auch in eine Tüte oder Dose umfüllen.

So verwendest du gefrorene Tomaten

Verwende sie unaufgetaut. Belege damit Pizza, verwende sie in Aufläufen, belege damit Fisch, Hähnchen oder Fleisch und bestreue mit Käse.

Drei wichtige Schritte für gute Menüplanung

Menüplanung hat für mich sehr viele Vorteile. Ich spare täglich Zeit, weil ich genau weiß, was ich kochen möchte. Ich spare Geld, weil ich nur das kaufe, was benötigt wird. So wird auch nichts weggeschmissen. Wie oft ist mir früher Gemüse vergammelt, weil ich es doch nicht mehr verarbeitet bekommen habe. Außerdem ist unsere Ernährung bewusster, wenn ich entspannt im Voraus plane, statt spontan etwas zu kochen.

Aber um dein Menü gut zu planen, braucht es ein paar Erkenntnisse über dich selbst, etwas Übung und Disziplin. Diese drei Schritte helfen dir, dein perfektes Menü zu erstellen.

Familie macht mit

Menüplanung kann nur funktionieren, wenn deine Familie mitmacht. Wenn du jetzt zu viel Zeit in der Küche verbringst und es dich unglücklich macht, musst du etwas ändern. Warum Menüplanung ein Weg zu mehr Zeit für dich, für Hobbys oder einfach mal für mehr entspannte Familienzeit ist, erkläre ich hier.

Damit deine Familie mitmacht, musst du mit allen besprechen und erklären, warum du das Menü nun im Voraus planst. Frag alle Familienmitglieder, die schon gut genug sprechen, was du nächste Woche kochen sollst.

Der häufigste Einwand ist: „Woher soll ich am Freitag wissen, was ich nächsten Mittwoch essen will?“ Natürlich solltest du besonders am Anfang darauf achten, dass nur Gerichte auf den Tisch kommen, die allen schmecken. So zieht auch die Familie mit. Sie sehen, du bist entspannter und es gibt immer leckeres Essen zu Hause. Was will man mehr? 🙂

Die Menüform muss passen

Als nächstes wählst du, in welcher Form du das Menü planst. Es gibt sehr viele Formen, wie du dein Menü planen und führen kannst. Du kannst eine Tabelle von Hand ausfüllen, einfach Gerichte aufschreiben, die du die Woche kochen willst. Es gibt mittlerweile viele Apps, aber auch einfach Programme wie Word oder Excel bieten dir Vorlagen.

Alle haben unterschiedliche Bedürfnisse. Wenn alle Kinder und Erwachsene nur zu Abend zu Hause essen, dann reicht eine Liste mit Gerichten, die du diese Woche kochst.

Wichtig: Du musst dich auf die Menüplanung freuen. Wenn du dich dazu zwingen musst, ist die Form falsch. Probiere verschiedene Formen aus und schau, bei welcher du bleibst. Bei Pinterest findest du sehr viele Beispiele für Menüplan, Wochenplan, Speiseplan usw.

Mir macht es zum Beispiel keinen Spaß, mein Menü mit einer App zu planen. Ich habe zwar eine, aber ich nutze sie mehr als eine Rezeptsammlung. Ich bin mehr der haptische Typ, d.h. ich muss Dinge anfassen. Aber auch ausgeprägt visuell, deswegen plane ich am besten mit Rezeptkarten, die ich seit einigen Jahren führe. Du hast bestimmt schon mal welche in alten Filmen über „gute Hausfrauen“ gesehen 🙂 Auf vielen meiner Karten gibt es neben Zubereitung und Zutaten auch das Bild vom jeweiligen Gericht. So kannst du das Menü ganz einfach mit kleinen Kindern planen, die noch nicht lesen können.

Auf der anderen Seite, will ich einen überblick über alles, was wir essen, wenn mehr als eine Mahlzeit zu Hause eingenommen wird. Deswegen schreibe ich auch gerne Tabellen mit allen 4-5- Mahlzeiten, die es bei uns gibt. Seit sie wieder in die Kita dürfen, sind es ja weniger Mahlzeiten.

Deine Möglichkeiten

Vielleicht der wichtigste Schritt ist eigentlich die Erkenntnis oder Eingeständnis, wie oft und wie viel du wirklich kochen kannst. Es mag ja sein, dass die perfekte Mama in deinen Augen jeden Tag frisch für die Familie kocht. Was ist schon frisch? Dann vielleicht auch noch für jeden sein Lieblingsgericht? Wenn es dich glücklich macht, so zu leben, dann ist es super! Willst du oder musst du mehr Zeit mit Arbeit, Hobby und Familienzeit verbringen, musst du etwas ändern.

Wenn du also nur Zeit an 3-4 Abenden die Woche hast, dann plane auch nur etwas für diese Abende. Aber plane Gerichte ein, die du schnell in größeren Mengen kochen kannst. Deine Lösung ist Mealprep. Koche gleich für zwei Tage. Wenn du das Essen schnell abkühlen lässt und hygienisch sauber arbeitest, wird es auch am zweiten Tag frisch sein. Koche smart und friere Essen ein. Nutze gutes Fertigessen ohne unnötige Zusätze und ergänze es durch einen schnellen, frischen Salat. Ich kaufe gerne eingemachte Gemüsegerichte in russischen und türkischen Läden.

Smart kochen und Zeit sparen

Fertigessen selber machen

Mein erster Schritt zu mehr #metime war Menüplanung für die ganze Woche, statt jeden Tag zu überlegen, was ich koche. Menüplanung ist perfekt und spart Zeit, Geld und am wichtigsten Kraft.

Aber was ist mit den Tagen, an denen ich keine Zeit oder keine Lust habe, zu kochen? Mealprep am Sonntag für die ganze Woche? Wir essen fast nichts, was länger als einen Tag im Kühlschrank steht. Für kleine Kinder wird es übrigens genauso empfohlen. Fertigessen? Da muss man immer genau die Zutatenlisten lesen, weil es oft Aroma, Geschmacksverstärker usw. enthält. Es gibt auch Fertigessen ohne unerwünschte Zusatzstoffe, es kostet aber oft mehr.

So kam ich dann zum Mealprep 2.0: Einfrieren, Einmachen und Vakuumieren von selbstgemachten Convenienceprodukten und Fertiggerichten. Convenienceprodukte (Backmischung, Brühe) sparen uns mindestens einen Schritt beim Kochen und Fertigprodukte müssen nur noch erhitzt werden.

Tiefkühlen

Tiefkühlen verlängert die Haltbarkeit, ohne die Qualität der Lebensmittel zu mindern, wenn du richtig einfrierst. Das heißt hygienisch sauber arbeiten und auf die Tiefkühlregeln achten.

Ich baue in meinen Menüplan Gerichte ein, die sich gut einfrieren lassen. Ich koche die doppelte oder gar dreifache Mengen, einen Teil essen wir gleich und den Rest friere ich ein. Auf diese Art wird die die TK-Reserve nebenbei aufgebaut. Manchmal nehme ich mir aber absichtlich mehrere Stunden Zeit, um TK-Vorräte zu kochen.                       

Was lässt sich gut einfrieren?

Fleisch-, Fisch-, Geflügel- und Pilzgerichte

  • Bolognesesoße
  • Fleisch- und Fischfrikadellen
  • Brühe
  • Braten
  • Fleischbällchen in Tomatensoße
  • Lasagne
  • Pilzpastete
  • Hähnchenkeulen
  • Kohlrouladen
Lasagne

Suppen und Cremesuppen

  • Gazpacho
  • Kürbiscremesuppe
  • Linsensuppe
Linsensuppe

Gemüsegerichte und Aufläufe

  • Kartoffelstampf
  • Ratatouille
  • Zucchinipuffer
  • Kartoffelpuffer
  • Auberginenauflauf
Offene Teigtaschen mit Quarkfüllung

Gerichte mit Milchprodukten

  • Käsekuchen
  • Quarkaufläufe
  • Bechamelsoße
  • Kräuterbutter
Herzhafter Kuchen mit Pilzfüllung

Gebäck und Teiggerichte

  • Pizza
  • Quiche
  • Rührkuchen
  • Brötchen und Brot
Teigtaschen mit Kohlfüllung

Soßen

  • Tomatensoße
  • Pesto
  • Vegetarische Bolognese

Wie frierst du richtig ein?

  • Es ist wichtig, das Essen schnell einzufrieren. Das Essen nach dem Kochen auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und in Gefrierbehälter umfüllen. Je nach Gericht und seine Größe bis zu ein paar Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen und einfrieren.
  • Kein wiederholtes Einfrieren nach dem Auftauen! Es mindert die Qualität des Essens.
  • Im Gefrierbehälter sollte genug Platz zum Ausdehnen bleiben, aber so wenig Luft wie möglich.
  • Behälter immer beschriften: Was ist eingefroren und wann oder bis wann es noch gut ist
  • Kuchen, Quiche und Quarkauflauf in portionsgroße Stücke schneiden, auf einem mit Frischhaltefolie eingewickelten Brettchen einfrieren und dann in einen Gefrierbeutel oder Dose umfüllen.

Wie taust du richtig auf?

  • Beim Auftauen gilt für die meisten Gerichte das Gegenteil vom Tiefkühlen: Je langsamer du auftaust, desto besser für die Qualität des Essens.
  • Am besten im Kühlschrank: je nach Größe gegebenenfalls über Nacht und dann gut erhitzen.
  • Mikrowelle im Auftauprogramm und dann gut erhitzen

Was lässt sich nicht gut einfrieren?

Es gibt einige Gerichte und Lebensmittel, die man lieber nicht einfrieren sollte:

  • Gekochte Eier oder ganze rohe Eier in Schale
  •  Blattsalate
  • Kartoffeln je nach Gericht könnten anders schmecken
  • Baiser und Makronen
  • Manche Gewürze schmecken nach dem Tiefkühlen stärker, wie z.B. Basilikum und Thymian, und manche verlieren nach dem Tiefkühlen an Geschmack, wie z.B. Majoran, Muskat und Pfeffer.

Was sind nun die Vorteile von selbstgemachtem Tiefkühlessen?

Für mich liegen die Vorteile auf der Hand. Ich spare Geld, weil es meistens günstiger ist als gekauftes Fertigessen derselben Qualität. Es bietet aber dieselben Vorteile. Wir sparen Zeit und Kraft, ohne auf die Qualität von selbstgemachtem Essen zu verzichten. Die Zeit wird beim Einkaufen und beim Kochen gespart.

Und das Beste ist die Auswahl, die ich im Gefrierschrank habe. Da ich vieles portionsweise einfriere, kann ich auch portionsweise auftauen und die Kinder können z.B. etwas anderes Essen als wir, ohne dass ich gleichzeitig zwei Gerichte kochen muss. Wenn wir mal etwas essen wollen, wofür sie noch zu klein sind.

Knuspermüsli ohne Zucker für die ganze Familie

Magst du Knuspermüsli so gerne wie ich? Granola oder Knuspermüsli ist super lecker, aber in den gekauften steckt oft viel Zucker oder auch Fett. Mir war früher nicht klar, wie schnell und einfach man Granola selbst zubereiten kann.

Du musst es ausprobieren. Ich komme bei meinem Rezept nur mit der Süße der Früchte und dem Fett der Nüsse und Samen aus.

Das Knuspermüsli schmeckt super mit Milch und frischem gewürfeltem Apfel 😋 Uns reicht die Menge für zweimal essen und öfter naschen💃

Zutaten:

  • 300 g Kernige Haferflocken
  • 6 Datteln
  • 6 getrocknete Feigen gewürfelt
  • 30 g Leinsamen
  • 30 g Sesam
  • 1 sehr guter EL Erdnussmus oder Erdnussbutter
  • 2 Handvoll gehackte Walnüsse (ca. 70 g)
  • 2 El Kakao
  • 1 TL Zimt
  • Gute Prise Salz

Zubereitung:

1. Haferflocken, Leinsamen und Sesam vermischen.

2. Trockenfrüchte kleinschneiden und auch zu den Haferflocken geben.

3. Wenn die Datteln zu trocken sind, kannst du sie in heißem Wasser, das du später brauchst, einweichen. Du kannst es auch anschließend pürieren, damit sich die Süße besser verteilt.

4. Jetzt alle restlichen Zutaten hinzugeben und gut vermischen. Die Zutaten sollen leicht aneinander kleben, wenn man sie zusammendrückt.

5. Auf einem Backblech verteilen und leicht andrücken.

6. Bei 160 Grad ca. 15 Minuten backen, vorsichtig mischen und weitere 15 Minuten backen.

7. Nach dem Auskühlen in ein Aufbewahrungsglas umfüllen oder gleich mit Milch oder Joghurt genießen. Größere Stückchen kannst du auch als Snack für die ganze Familie nehmen!

Linsensuppe indisch gewürzt

Jetzt ist es wieder kühler und wir brauchen etwas Wärmendes. Eine meiner Lieblingssuppen ist eindeutig die Linsensuppe aus roten Linsen. Ich würze sie immer anders, aber das Prinzip des Kochens ist immer gleich. Die Handgriffe sitzen schon so gut, dass ich die Suppe schnell nebenbei kochen kann.

Weil sie allen Familienmitgliedern schmeckt und sich durch die Gewürze an verschiedene Stimmung anpasst, und auch noch gut einfrieren lässt, steht sie oft in meinem Menüplan als frisch gekocht oder als Mealprep aus TK.

Zutaten:

  • 3 mittlere Möhren
  • 1 -2 Knoblauchzehen
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 500 g rote Linsen
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 EL Panch Phoron*
  • 2 EL Öl oder Butterschmalz

Zubereitung:

1. Zwei Zwiebeln putzen und würfeln.

2. Drei Karotten putzen und würfeln oder grob reiben.

3. Die Zwiebeln in 2 EL Butterschmalz oder Öl etwas 5 Minuten anbraten, bis sie glasig sind. Immer wieder umrühren. Geschnittene Knoblauchzehe hinzufügen und noch ein paar Minuten anbraten.

4. Wenn es gut nach Zwiebeln und Knoblauch riecht, kommt 1EL Panch Phoron rein.

5. Kurz unter Rühren anbraten, bis es nach den Gewürzen riecht.

6. Jetzt die Karotten hinzufügen.

7. Ca. 10 Minuten anbraten und immer wieder umrühren.

8. Gewaschene rote Linsen dazugeben, gut umrühren und mit heißer Brühe übergießen. Ich gebe einen Esslöffel meiner selbstgemachten Gemüsebrühpaste zur Suppe und heißes Wasser. Die Suppe muss ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln, bis alles gar ist.

9. Du kannst zuerst auch weniger Flüssigkeit hinzugeben und nach Bedarf etwas heiße Brühe hinzufügen. Wir mögen die Suppe dickflüssig, weil dann auch der 1,5-jährige sie gut alleine essen kann.

10. Wenn alles weich ist, pürieren ich sie leicht mit dem Stabmixer, aber lasse noch Stückchen drin. Garniert habe ich sie mit etwas türkischem Käse und Schwar

*Panch Phoron nach Dr. Bharat B. Aggarwal

  • 2 EL Senfkörner
  • 2 EL Kreuzkümmelsamen
  • 2 EL Schwarzkümmelsamen
  • 1 EL Bockshornkleesamen
  • EL Fenchelsamen

Alle Samen und Körner vermischen und du kannst damit Linsengerichte

Teigtaschen mit Kohl

Ich liebe Teigtaschen. Es gibt so viele Arten. Ich denke, in jedem Land gibt es sie. Sie sind ja auch sehr praktisch. Teigtaschen kann man gut für ein Picknick oder für eine Reise vorbereiten, aber auch zu Hause zu einer warmen Suppe im Winter oder zum Tee servieren.

Heute gibt es ein Rezept für tolle Teigtaschen mit Kohlfüllung. Diesen Kohl kannst du aber auch einfach als Beilage zu Fleisch, Fisch oder Wurst essen. Mit Nudeln vermischt, ist es ein leckeres veganes Essen.

Zutaten:

Teig:

  • etwas über 250 g Dinkelmehl Typ 630
  • etwas über 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • ca. 250 ml Wasser
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Salz
  • ca. 100g Öl (z.B. Distelöl)

Füllung:

  • 1/2 Weißkohlkopf ca. 500 g
  • 1-2 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Tomatenmark (3-fachkonzentriert)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Lorbeerblatt
  • etwas Öl zum Braten
  • etwas Wasser zum Dünsten

Zubereitung:

Diesmal habe ich den Kohl nicht frisch zubereitet, weil ich noch ein wenig eingefroren hatte. Daher gibt es leider keine Bilder von der Zubereitung.

Kohl in dünne Streifen schneiden. Die Zwiebel wird gewürfelt und die Karotte grob gerieben.

Zwiebeln und Karotten in etwas Öl 5 Minuten anschwitzen oder anbraten.

Kohl hinzufügen und 5 Minuten weiter anbraten.

Das Tomatenmark hinzufügen, vermischen, etwas noch braten lassen und mit heißem Wasser aufgießen, so dass der Kohl mindestens zur Hälfte bedeckt ist.

Das Würzen nicht vergessen! Deckel zu und bei mittlerer Hitze so lange dünsten, bis vom Wasser fast nicht übrig ist. Er soll aber nicht zu weich werden. Es dürfte nicht länger als 30 Minuten dauern. So sieht der Kohl dann aus.

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In der Zwischenzeit können wir uns dem Teig widmen. Für einen fluffigeren Teig sollte man nur Weißmehl nehmen. Ich habe Dinkelvollkorn mit Typ 603 1:1 vermischt.

Du musst dann nur gucken, wie viel Wasser du brauchst. Am besten nach und nach hineingießen.

Wenn der Kohl abgekühlt ist, formt man einen kleinen Fladen aus dem Teig und nimmt so viel Füllung, dass man die Tasche noch zukleben kann. Bei zu wenig Füllung wird es zu trocken. 

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Bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen. Damit sie schön glänzen, kann man sie noch mit verquirlten Ei bestreichen.

Es lassen sich sowohl fertige Teigtaschen einfrieren als auch nur die Kohlfüllung. Toller Mealprep! Tiefgekühlte Teigtasche einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen oder kurz in der Mikrowelle.

Eieraufstrich

Hast du im Osterfieber zu viele Eier gefärbt? Dann ist das Rezept für dich. Außerdem erzähle ich, wie ich perfekte goldbraune Zwiebeln hinbekomme 🙂

Zutaten:

  • 3 Eier
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Handvoll Walnüsse
  • Salz, Pfeffer, Öl oder Butterschmalz
  • Schwarzkümmel

Zubereitung:

Eier 10 Minuten kochen und abkühlen lassen.

Walnüsse ohne Öl etwas anrösten und abkühlen lassen.

Zwiebel würfeln. Etwas Öl oder Butterschmalz in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln dazugeben und gut durchrühren, damit sie mit Öl benetzt sind. Das Öl sollte nicht zu heiß sein, damit die Zwiebeln nicht gleich verbrennen.

Nach ca. 10 Minuten gewürfelten Knoblauch zu den Zwiebeln geben und alles leicht salzen. Weitere 5 Minuten unter ständigem Rühren anbraten, bis alles goldbraun ist.

Wenn alles abgekühlt ist, würzen und pürieren. Schwarzkümmel draufstreuen.

Würziger wird es, wenn du die Zwiebeln mit etwas Balsamicoessig ablöschst.

Mealprep

Du kannst sowohl den fertigen Eieraufstrich portionsweise einfrieren als auch nur die Zwiebeln und sie auch anderweitig verwenden. Auftauen am besten langsam im Kühlschrank und gleich verbrauchen.